Fernsehbeiträge

 

zum Thema Hautflügler

(Wespen, Hornissen, Hummeln, Bienen und Ameisen)

 

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Letzte Aktualisierung der Fernsehbeiträge am 28. Juli 2019

 

 

 

 

August 2019

 

Do. 01.08.19 00:15 - 01:00 Uhr

defacto

Magazin

Thema u.a.:
• Das Bienensterben geht weiter: warum bestimmte Insektizide trotz Verbots eingesetzt werden

• Das Bienensterben geht weiter: warum bestimmte Insektizide trotz Verbots eingesetzt werden
Der Großteil aller Nutz- und Wildpflanzen wird von der Honigbiene bestäubt, ein hoher Prozentsatz der Nahrungsmittelerzeugung hängt von ihnen ab. Aber es gibt immer weniger Bienen, die von Blüte zu Blüte fliegen können. Denn ihre lebenswichtige Orientierung gerät durch Insektizide immer häufiger durcheinander. Laut Studien gab es zwischen 1989 und 2016 einen Rückgang von bis zu 82 Prozent der Fluginsekten-Biomasse.
Seit Jahren gibt es daher ein politisches Tauziehen um die Gruppe der Neonicotinoide, das sind Pflanzenschutzmittel, die auf Bienen wie ein Nervengift wirken. Neonicotinoide sind die weltweit meist eingesetzten Insektengifte. Sie werden häufig als Beizmittel für Saatgut verwendet, aber auch als Spritzmittel eingesetzt. Die Neonicotinoide erlangten 2008 traurige Berühmtheit. Im Rheintal starben damals Millionen Bienen, vergiftet durch ein Neonicotinoid. Deshalb gab es viel Zustimmung, als Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vor einem Jahr klar für ein Verbot von Neonicotinoiden Stellung bezog.
Einige Neonicotinoide wurden in der Folge vom Acker verbannt. Doch andere Mittel blieben auf dem Markt. Und der Einsatz eines weiteren Neonicotinoids wird jetzt sogar ausgeweitet. "defacto" ist der Frage nachgegangen, wie es dazu kommen konnte.
 

Do. 01.08.19

+

Fr. 02.08.19

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Sa. 03.08.19

02:00 - 02:50 Uhr

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05:10 - 06:00 Uhr

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18:15 - 19:10 Uhr

Bienen - Eine Welt im Wandel

Dokumentation

Das Bienensterben beunruhigt Wissenschaftler und Landwirte auf der ganzen Welt. Mancherorts verlieren Imker jedes Jahr bis zu einem Drittel ihrer Bienenbestände - eine Gefahr für unsere Ernten. Doch es gibt Hoffnung: Wildbienen könnten die Bestäuber der Zukunft sein. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler auf der ganzen Welt bei ihrer Suche nach Lösungen aus dieser Bestäubungs-Krise.
 

Do. 01.08.19

+

Fr. 02.08.19

+

So. 04.08.19

05:05 - 06:00 Uhr

+

07:45 - 08:45 Uhr

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10:50 - 11:50 Uhr

Von Bienen und Menschen

Dokumentation

Honig ist ein traditionsreiches Produkt und auf allen Kontinenten bekannt: Ob in den korsischen Bergen, Argentinien oder Äthiopien - der Dokumentarfilm besucht Imker, die keine Mühe scheuen, um Honig herzustellen. Würde die Biene eines Tages verschwinden, gäbe es nicht nur keinen Honig mehr, sondern der Mensch wäre bedroht, die Pflanzen könnten ihre Fortpflanzung nicht mehr gewährleisten.
 

Do. 01.08.19 05:15 - 06:00 Uhr

DAS!

Magazin - Filmtipp

Gast: Rolf Witt, Biologe

Jetzt schwärmen sie wieder aus, umschwirren unsere Essensreste oder fliegen auf unsere bunten Klamotten: Wespen! Wenig beliebt und gerade im Spätsommer zum Teil auch nervig! Und dabei doch so wichtig für die Natur. Einer, der nicht genug von diesen Quälgeistern bekommen kann, ist der in Friedrichsfehn bei Oldenburg beheimatete Rolf Witt, Biologe und Insektenspezialist. Seit Jahren widmet er den Insekten mit dem miesen Image sein ganzes Forschungsinteresse. Wespen und Bienen sind effektive Bestäuber und damit purer Naturschutz. Über die Faszination der stechenden Insekten - Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen - und darüber, wie wir am besten mit ihnen umgehen, spricht er bei DAS!.

Aber auch Hummeln, übrigens eine von 565 Wildbienenarten in Deutschland, zählen zu seinen Favoriten. Es gibt nur wenige Menschen, die sich mit Hummeln so gut auskennen wie Rolf Witt. So betreut er für den Naturschutzbund Nabu auch ein Hummelschutz-Projekt, denn die Landesregierungen investieren nicht in ihren Schutz. Durch die intensive Landwirtschaft, Düngemittel und Insektizide sind die Bestände massiv bedroht. In Vorträgen und Exkursionen vermittelt Rolf Witt seit langem Wissen über Hummeln & Co. Denn, wer sich auskennt, geht anders mit den wichtigen Insekten um. Wussten Sie zum Beispiel, dass von Hummeln bestäubte Erdbeeren größere Früchte erzeugen, als die von Honigbienen? Über die Faszination der stechenden Insekten - Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen - und darüber, wie wir am besten mit ihnen umgehen, spricht der Insektenspezialist bei DAS!.
 

Do. 01.08.19

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Fr. 02.08.19

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Sa. 03.08.19

06:30 - 07:15 Uhr

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03:30 - 04:15 Uhr

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10:45 - 11:30 Uhr

Peru, in den Wäldern des Amazonas

Dokumentation

Einfallsreiche Strategien und ausgefallene Bündnisse haben die unterschiedlichen Tiere im tropischen Dschungel von Peru entwickelt. Sie stellen sich den schwierigen Bedingungen des Amazonas-Regenwaldes. Ganz unterschiedliche Tierarten gehen gemeinsam auf Futtersuche, schützen sich gegenseitig vor Feinden oder bilden symbiotische Allianzen. I

n den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind.
In der dichten Vegetation haben sich die sonst schutzlosen Buckelzirpen mit den Ameisen verbündet. Die Ameisen sind ihre Leibwächter und erhalten im Gegenzug nährstoffreiches und leicht zugängliches Futter: den von den Buckelzirpen ausgeschiedenen Honigtau. Ganz oben in den Baumkronen bleiben die Kapuzineraffen und Eichhörnchen in Gruppen, um sich vor Angriffen von Adlern zu schützen, während die Rotgesichtklammeraffen ein außergewöhnliches soziales System entwickelt haben, mit dem sie ihre bewegte Lebensweise ausgleichen. Die Nahrungsknappheit bringt Nabelschweine und Aras dazu, in großer Anzahl an besonderen Futterstellen zusammenzukommen, um Tonerde zu fressen, während es die Aufgabe anderer ist, nach umherstreifenden Jaguaren Ausschau zu halten. Zur Regenzeit verwenden Riesenotter, Kaiman und Sumpfschildkröte neue Wasserstraßen, und Schmetterlinge finden ausgeklügelte Mittel für die Salzaufnahme, nachdem ihre gewohnten Nährstoffquellen von Sturzbächen aufgelöst wurden.
 

So. 04.08.19 07:05 - 08:05 Uhr

Tigerentenclub

Thema: Wespen - Filmtipp

Gast: Jan-Erik Ahlborn (www.hornissenberater.de)

Kaum haben wir im Sommer ein Eis in der Hand, sind sie auch schon zur Stelle: Wespen! Die schwarzgelben Tierchen nerven, gar keine Frage! Aber sind sie wirklich so gefährlich und unnütz wie wir immer denken? Wie können wir die Tiere am besten auf Abstand halten und stimmt es, dass Wespen eigentlich Vegetarier sind? Das und vieles mehr erfahren wir diese Woche im "Tigerenten Club".

Kaum haben wir im Sommer ein Eis in der Hand, sind sie auch schon zur Stelle: Wespen! Die schwarzgelben Tierchen nerven, gar keine Frage! Aber sind sie wirklich so gefährlich und unnütz wie wir immer denken? Wie können wir die Tiere am besten auf Abstand halten und stimmt es, dass Wespen eigentlich Vegetarier sind?

Das und vieles mehr erfahren wir diese Woche im "Tigerenten Club". Zu Gast ist der Wespenberater und -experte Jan Erik Ahlborn. Von ihm kann man alles über das Leben der Wespen lernen. Der "Tigerenten Club" ist mit dabei, wenn er einem riesigen Wespenvolk beim Umzug in ein neues Zuhause hilft.
 

Sa. 10.08.19 10:45 - 11:45 Uhr
So. 04.08.19

+

Mi. 07.08.19

16:30 - 17:15 Uhr

+

03:40 - 04:25 Uhr

Geheimnisvoller Garten (1/2)

Frühlingserwachen

Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte.
Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Die Natur prasst gerade in einem Garten nahezu verschwenderisch mit Farben und Formen. Aber nichts wird wirklich verschwendet. In der Natur wird alles wiederverwertet.

Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte.

Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Die Natur prasst gerade in einem Garten nahezu verschwenderisch mit Farben und Formen. Aber nichts wird wirklich verschwendet. In der Natur wird alles wiederverwertet. Zum Beispiel das leere Schneckenhäuschen, das eine seltene Mauerbiene als Gehäuse für ihre Bienenlarve ausbaut.

Im Garten leben noch viel mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem die Küchenabfälle entsorgt werden, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.

Der Zweiteiler "Geheimnisvoller Garten" beleuchtet die Vielfalt unserer Gärten dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren. Die zweiteilige Dokumentation wurde in drei Jahren Produktionszeit an insgesamt 350 Drehtagen realisiert. Es entstanden 130 Stunden Rohmaterial. Produziert worden sind 200 Zeitlupen mit speziellen HD-Zeitlupen-Kameras und 500 Zeitraffer mit zehn digitalen Fotoapparaten.

Teil 2 - Geheimnisvoller Garten - am So. 11.08.19
 

So. 04.08.19 17:45 - 18:30 Uhr

defacto

Magazin

Thema u.a.:
• Das Bienensterben geht weiter: warum bestimmte Insektizide trotz Verbots eingesetzt werden

• Das Bienensterben geht weiter: warum bestimmte Insektizide trotz Verbots eingesetzt werden
Der Großteil aller Nutz- und Wildpflanzen wird von der Honigbiene bestäubt, ein hoher Prozentsatz der Nahrungsmittelerzeugung hängt von ihnen ab. Aber es gibt immer weniger Bienen, die von Blüte zu Blüte fliegen können. Denn ihre lebenswichtige Orientierung gerät durch Insektizide immer häufiger durcheinander. Laut Studien gab es zwischen 1989 und 2016 einen Rückgang von bis zu 82 Prozent der Fluginsekten-Biomasse.
Seit Jahren gibt es daher ein politisches Tauziehen um die Gruppe der Neonicotinoide, das sind Pflanzenschutzmittel, die auf Bienen wie ein Nervengift wirken. Neonicotinoide sind die weltweit meist eingesetzten Insektengifte. Sie werden häufig als Beizmittel für Saatgut verwendet, aber auch als Spritzmittel eingesetzt. Die Neonicotinoide erlangten 2008 traurige Berühmtheit. Im Rheintal starben damals Millionen Bienen, vergiftet durch ein Neonicotinoid. Deshalb gab es viel Zustimmung, als Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vor einem Jahr klar für ein Verbot von Neonicotinoiden Stellung bezog.
Einige Neonicotinoide wurden in der Folge vom Acker verbannt. Doch andere Mittel blieben auf dem Markt. Und der Einsatz eines weiteren Neonicotinoids wird jetzt sogar ausgeweitet. "defacto" ist der Frage nachgegangen, wie es dazu kommen konnte.
 

Di. 06.08.19

+

Do. 08.08.19

18:15 - 18:45 Uhr

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11:30 - 12:00 Uhr

NaturNah: Hamburgs Grüner Ring

Dokumentation

Ein Band aus Wiesen und Wäldern schlängelt sich rund um, und an einigen Stellen auch mitten durch, die Hansestadt Hamburg. Der sogenannte Grüne Ring verbindet auf 100 Kilometern Naturschutzgebiete, Kulturlandschaften, Seen, Wälder, Parks und Grünzüge. Links und rechts der Strecke können Wanderer und Radfahrer die Naturparadiese der Elb-Metropole entdecken. Einige davon sind selbst unter Hamburgern kaum bekannt. Die grünen Oasen der Stadt bieten vielen Tieren und Pflanzen wertvolle Rückzugsgebiete.

Die grünen Oasen der Stadt bieten vielen Tieren und Pflanzen wertvolle Rückzugsgebiete. In den Dünen der Boberger Niederung haust zum Beispiel der Ameisenlöwe. Im Moorgürtel laben sich seltene Wildbienen am Öl des Gelbweiderichs, auf dem Francoper Schlickhügel brütet der Neuntöter und zwischen den Baumwipfeln des Wesselhöftparks jagt des Nachts der Kleine Abendsegler.

Für die Menschen bieten die Landschaften am Grünen Ring atemberaubende Blicke auf und in die vielfältige Natur der Hansestadt, erholsame Spaziergänge zwischen uralten Bäumen und entlang der vielen Wasserstraßen. Im Nordwesten können sie sogar selbst ein Stück Natur erobern und als Saisongärtner reiche Ernte einfahren oder im Südosten den Vogelberingern über die Schulter schauen. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, auf Hamburgs Grünem Ring kann man der Natur der Hansestadt ganz nah kommen und sie in all ihren Facetten erleben.
 

Mi. 07.08.19 07:15 - 08:00 Uhr

GEO Reportage

Die Honigsammler von Yunnan

Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest des Riesenreiches. Der Honig aus Yunnan gilt seit jeher als der beste Chinas.Mit Sack und Pack und der ganzen Familie zieht der 33-jährige Xing Bangwang zusammen mit vielen anderen Wanderimkern am Ende des Sommers in die Region Dongchuan, dem „roten Land“. Dort blüht ab August der weiße Raps, ein ergiebiger Energielieferant. Er hat einen besonders zuckerreichen Nektar und garantiert damit einen hochwertigen Honig. Nur seit Jahren schon fällt das Saisonfinale ins Wasser, denn die sommerliche Regenzeit dauert viel zu lang und ist zu nass für die empfindlichen Honigbienen. Xing hofft, dass es dieses Jahr anders ist.Chen Chunfeng, 29, ist noch ein Neuling auf dem Imker-Gebiet. Weil er nicht länger in einer Maschinenfabrik arbeiten wollte, kündigte er seinen Job und sattelte um, „zurück zur Natur“. Chen stellt seine Bienenvölker bevorzugt im Süden der Provinz auf, nahe des Roten Flusses, wo die Bauern kaum Pestizide einsetzen. Sein Bio-Honig ist jetzt schon begehrt. Um den noch besser zu vermarkten, will er sich als Marketingaktion einen spektakulären „Bienenbart“ wachsen lassen. Aber wird er den Mut aufbringen, sich vor laufenden Kameras von zigtausend Bienen bedecken zu lassen?
 

Mi. 07.08.19

+

Do. 08.08.19

15:20 - 16:10 Uhr

+

08:00 - 08:50 Uhr

Tierische Freaks

Kämpfer

Sieht man sich die bizarren Kriegsführungen in der Tierwelt an, zeigt sich, dass die Tiere mit den sonderbarsten Taktiken und Techniken die beste Beute machen oder ihr Überleben sichern. "Tierische Freaks" zeigt, wie hinterlistige Bienen planen, heimlich den Bienenstock eines anderen Bienenvolkes zu übernehmen, und Giraffen, die versuchen, sich gegenseitig mit ihren dicken Schädeln k.o. zu schlagen. Außerdem ist zu sehen, wie der berüchtigte Tasmanische Teufel mit seinen scheußlichen Klauen fast jeden das Fürchten lehrt. Diese Episode bietet bizarre Tierkämpfe der besonderen Art.
 

Do. 08.08.19 21:00 - 21:45 Uhr

Unsere Bienen

Rettung in Sicht? - Filmtipp

Über ein Jahr hat "45 Min"-Autor Tim Boehme den kontroversesten deutschen Bienenforscher, Torben Schiffer, begleitet. Eigentlich ist er Lehrer für Biologie und Englisch an einer Hamburger Gemeinschaftsschule. Durch die Hobby-Forschung mit seinen Schülern ist der renommierte Bienenforschung Würzburg e.V. rund um Prof. Jürgen Tautz auf ihn aufmerksam geworden und rekrutierte ihn für die Bienenforschung. Torben Schiffer sucht nach den Gründen für die Anfälligkeit der Honigbienen in Deutschland. Sein Ziel: die Bienenvölker für die Zukunft erhalten.
Die Dokumentation zeigt, welche möglichen neuen Lösungen es dafür gibt. Und fragt, welche Folgen diese für die Menschen haben. Im Frühling sind die Honigbienen wieder unterwegs und fliegen umher. Aber für viele Imker bringt der Frühling auch Stress. Der erste Blick in den Bienenstock nach dem Winter offenbart nicht selten eine kleine Katastrophe: Tausende von toten Bienen, Kolonien, die den Winter nicht überlebt haben. Einzelne Imker erleiden Verluste von über 30 Prozent bis zur völligen Vernichtung ihrer Völker. Von Jahr zu Jahr beobachtet Bienenforscher Torben Schiffer, dass der Bien anfälliger wird. Bien ist der alte imkerliche Begriff für den Superorganismus Bienenvolk. So kann man es sich vorstellen: Jede Biene in einer Kolonie ist wie eine Zelle im Körper des Biens. Und dieser Superorganismus hält zwar enorm viel Stress und widrige Bedingungen aus, doch nur bis zu einem gewissen Grad. Ist die Belastungsgrenze erst einmal erreicht, bringt ein Quäntchen mehr Umweltstress die Kolonie zur Implosion. Dabei ist die moderne Landwirtschaft mit ihren Pestiziden und der Monokultur ein großes Problem, viel wurde darüber in der Vergangenheit schon berichtet. Für die Bienengesundheit spielen aber die Haltung und Züchtung mindestens eine genauso wichtige Rolle. Und über diese Faktoren wurde bislang in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht informiert. Ohne eine jährliche Säurebehandlung der Honigbienen gegen gefährliche Parasiten gäbe es wohl kaum noch deutschen Honig im Supermarktregal. Ohne den Imker können die sanft gezüchteten Bienen nicht mehr überleben. Wie kann das sein? Torben Schiffers Befund: Ausgerechnet die Imker, also die Menschen, die sich den Bienen verschrieben haben, haben die Anfälligkeit des Biens mit zu verantworten. Millionen Jahre lang haben die Bienen ohne Imker in der Natur problemlos überlebt, eine der erfolgreichsten Tiergattungen überhaupt. Schiffers These: In weniger als 150 Jahren werden die Bienen so "erfolgreich" gezüchtet sein, dass sie genetisch verarmt sind und nicht mehr ohne fremde Hilfe überleben können. Außerdem seien die Haltungsbedingungen für Bienen nicht annähernd artgerecht, so der Wissenschaftler. War früher die Baumhöhle im Wald eine bunte Gesellschaft von unterschiedlichen Lebewesen, die sich gegenseitig halfen, "wohnen" Bienen heute einsam und allein in feuchten "Plattenbauten". Das sei nicht bienengerecht, empört sich Torben Schiffer, und macht sich damit eine Menge Feinde. Doch inzwischen wird er als Redner zu Fachkongressen der Imker eingeladen.
 

Fr. 09.08.19 02:00 - 02:45 Uhr

+

13:30 - 14:15 Uhr

+

19:15 - 20:00 Uhr

Sa. 10.08.19 10:45 - 11:45 Uhr

Tigerentenclub

Thema: Wespen - Filmtipp

Gast: Jan-Erik Ahlborn (www.hornissenberater.de)

Kaum haben wir im Sommer ein Eis in der Hand, sind sie auch schon zur Stelle: Wespen! Die schwarzgelben Tierchen nerven, gar keine Frage! Aber sind sie wirklich so gefährlich und unnütz wie wir immer denken? Wie können wir die Tiere am besten auf Abstand halten und stimmt es, dass Wespen eigentlich Vegetarier sind? Das und vieles mehr erfahren wir diese Woche im "Tigerenten Club".

Kaum haben wir im Sommer ein Eis in der Hand, sind sie auch schon zur Stelle: Wespen! Die schwarzgelben Tierchen nerven, gar keine Frage! Aber sind sie wirklich so gefährlich und unnütz wie wir immer denken? Wie können wir die Tiere am besten auf Abstand halten und stimmt es, dass Wespen eigentlich Vegetarier sind?

Das und vieles mehr erfahren wir diese Woche im "Tigerenten Club". Zu Gast ist der Wespenberater und -experte Jan Erik Ahlborn. Von ihm kann man alles über das Leben der Wespen lernen. Der "Tigerenten Club" ist mit dabei, wenn er einem riesigen Wespenvolk beim Umzug in ein neues Zuhause hilft.
 

So. 11.08.19 08:15 - 09:00 Uhr

Unser Honig

Geliebt und gefährdet

Kaum ein anderes Lebensmittel genießt in Deutschland einen derart guten Ruf wie Honig, und nirgendwo sonst wird so viel Honig verzehrt wie hierzulande. Doch die Nachfrage ist erheblich größer als das Angebot der einheimischen Imker. Woher kommt also der Honig? Wie rein und gesund ist er tatsächlich? Dem Honig werden wahre Superkräfte zugeschrieben: Er verhindert bakterielles Wachstum, fördert Wundheilung, hilft gegen Erkältung, Fieber und vielleicht sogar gegen Pickel. Hält der Honig wirklich gesund? Auch der vom Discounter? Die gesetzlich vorgeschriebene Herkunftsbezeichnung auf den Honiggläsern in den Supermärkten und Discountern bleibt überaus vage: "Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern" steht dort meist auf den Etiketten. Um die zwanzig Prozent des hierzulande verkauften Honigs werden noch von deutschen Bienen eingeflogen, der große Rest wird in Mittel- und Südamerika, China und Osteuropa produziert. Doch selbst wer vom einheimischen Imker in der Nähe kauft, kann sich nicht hundertprozentig sicher sein, dass sein Honig wirklich regional ist. Denn auch Mitglieder des Deutschen Imkerbundes dürfen, und das ganz legal, die Hälfte ihres Honigs aus anderen Quellen dazukaufen. Der Film begleitet deutsche und ausländische Imker durch das Bienenjahr, klärt über die modernen Produktionsbedingungen für eines der ältesten bekannten Lebensmittel auf.
 

So. 11.08.19 16:30 - 17:15 Uhr

Geheimnisvoller Garten (2/2)

Erlebnis Erde

Seit mehr als 5000 Jahren legt der Mensch Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, wo man anpflanzte, was den Kochtopf bereicherte. Aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. Neben dem Nutzgarten entstand so allmählich auch der Ziergarten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit tausenden Blüten übersät - die wenigsten reifen zu Äpfeln. Neben dem Mensch erwarten im Herbst auch Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte.
Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen und töten, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10.000 Blattläuse.
Die letzte Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" folgt den großen und kleinen Dramen vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen und zeigt auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten vor unserer Haustür zusammen leben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.
 

So. 11.08.19 20:55 - 21:40 Uhr

Australien

Naturfilm

Der Süden Australiens steckt voller Gegensätze: Die Kalksteinklippen der Zwölf Apostel an der Küste ziehen viele Touristen an, auf den Wellen des südlichen Ozeans reiten Surfer und Brillenpelikane. Doch weiter landeinwärts herrschen oft gnadenlose Hitze und Trockenheit. Selbst Überlebenskünstler wie die Wombats geraten in den Sommermonaten an ihre Grenzen. Während tagsüber heißer Wind über das karge Inland fegt, ruht er friedlich im selbst gebuddelten Reich unter Tage. Mit seinem gedrungenen Körper, den kräftigen kurzen Beinen und dem flachen Kopf gehört der Wombat zu den besten Baumeistern der Natur: Bis zu fünf Meter tief gräbt er sich in die Erde und legt bis zu 30 Meter lange Tunnelsysteme an. Die Wombats haben einen Beutel, der nach hinten offen ist, damit dem Nachwuchs darin keine Erde in die Augen rieselt. Die Tiere sind Einzelgänger und kommen mit extrem wenig Wasser aus. Doch die glühenden Sommer in Südaustralien machen selbst ihnen zu schaffen, vor allem, wenn sie mit eingeschleppten europäischen Kaninchen um die letzten Gräser konkurrieren. Je länger die Trockenzeit andauert, umso gefährlicher wird die Situation für die Beuteltiere. Im Süden Australiens leben auch höchst skurrile Tiere wie die Tannenzapfenechse. Ihren Namen verdankt sie den großen Schuppen, die ihren ganzen Körper bedecken. Die Echse speichert Fett für schlechte Zeiten in ihrem Schwanz, der noch einen weiteren Zweck erfüllt: Er ist beinahe so breit und dick wie der Kopf des Reptils, so können Feinde schwer erkennen, wo bei der Echse vorne und wo hinten ist. Packt ein Angreifer aus Versehen ihren Schwanz, bricht der einfach ab, und die Tannenzapfenechse kann flüchten. Eine weitere Spezialität des roten Kontinents sind Bulldoggenameisen. Sie werden mehrere Zentimeter groß und haben, anders als die meisten Ameisenarten, einen Giftstachel. Außerdem besitzen sie kräftige Kiefer, mit denen sie sich alles schnappen, was sie erwischen können. Mit dem Stachel wird die Beute gelähmt und dann in den Ameisenbau geschleppt
 

Mo. 12.08.19

+

Di. 13.08.19

16:25 - 16:55 Uhr

+

05:45 - 06:10 Uhr

Xenius: Verschwinden die Insekten?

Magazin

Während uns Insekten im Alltag häufig als nervige Zeitgenossen begegnen, erfüllen sie gleichzeitig lebenswichtige Funktionen. Nicht nur für die Bestäubung unserer Pflanzen sind sie unverzichtbar, sondern sie sind auch die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tiere. Seit mehreren Jahren sprechen einige Forscher von einem Insektensterben. Doch verschwinden sie wirklich auf breiter Front und wenn ja, wie stark? Einzelne Untersuchungen zeigen erschreckende Ergebnisse. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Insektensterben zu verhindern?

Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard begeben sich auf eine Reise in die Welt der Insekten. In der Döberitzer Heide erleben sie hautnah, welche Insekten auf Mischwiesen leben und welche Rolle die einzelnen Schmetterlinge, Grashüpfer, Fliegen und Co. für unsere Umwelt spielen. Dabei werden sie selbst zu Forschern: Ausgestattet mit einer Fingerkamera suchen sie zusammen mit dem Biologen Hannes Petrischak nach unseren nützlichen Freunden. In der offenen Fläche der Heide entdecken sie einen wahren Mikrokosmos: von Schmetterlingen über Heuschrecken, Käfer und Bienen bis zu den Schwebfliegen tummeln sich Insekten in einer für Städter unerwarteten Artenvielfalt.

Doch wie kann man dafür sorgen, dass sich Insekten auch in der Stadt wohlfühlen? Eine Lösung sind sogenannte Insektenhotels. Aber in welchem Material fühlen sich Biene, Hummel und Co. wirklich heimisch? Was kann man beim Bau falsch machen, und wie sorgt man dafür, dass das „Hotel“ nicht leer bleibt? „Xenius“ probiert es aus.
 

Mi. 14.08.19 18:15 - 18:45 Uhr

Leschs Kosmos

Die Lüge vom gerechten Artenschutz  - Filmtipp

Der Panda muss leben - koste es, was es wolle. Um die Ikone des Artenschutzes zu retten, setzen Experten in China sogar auf künstliche Befruchtung. Dient der Aufwand der Natur - oder dem Image?

Auf welche Tiere sich Artenschutz fokussieren sollte, ist umstritten. Was macht den Wert einer Spezies aus? Pandas, Bienen, Ziegen oder Salamander sind nicht vergleichbar. Welche Natur wollen, welche müssen wir schützen? Harald Lesch sucht nach der Antwort.

Eine Welt ohne Bienen hätte schlimme Folgen. Mehr als ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängt von Bienen und anderen bestäubenden Insekten ab. Doch seit Jahren schreitet das Bienensterben voran, und die Zahl der Insekten nimmt ab. Zudem sind viele andere Tiere in ihrem Bestand bedroht. Schon immer sind Tierarten im Laufe der Evolution ausgestorben, das ist nichts Ungewöhnliches. Aber die Aussterberate hat sich seit dem Einfluss des Menschen um das 1000-Fache erhöht. Diesen Trend zu stoppen, ist nicht einfach.

Beispiel Galapagos. Die Inseln im Ostpazifik sind bekannt für ihre einzigartigen Tiere wie die Riesenschildkröten. Im 19. Jahrhundert haben Menschen Ziegen mit auf die Inseln genommen, die sich so schnell vermehrten, dass sie für die einheimischen Tiere zur Bedrohung wurden. Doch wie soll man 200 000 Ziegen wieder von den Inseln entfernen? Macht das überhaupt Sinn? Der Weg, für den sich Naturschützer entschieden, war krass, aber wirkungsvoll.

Naturschutz - und der Widerstand gegen entsprechende Maßnahmen - hat viele Gesichter. Oft geht es dabei um wirtschaftliche Interessen. Ein Beispiel sind die Ölsandfelder in Alberta. Sie machen Kanada zu einer der führenden Öl-Nationen. Um das Öl zu transportieren, sollte eine Pipeline durch den Lebensraum eines der seltensten Tiere der Welt führen: des Kermodebären. Dieser Bär hat ein weißes Fell, er ist aber kein Eisbär, sondern eine besondere Form eines Schwarzbären. Eine Story mit Happy End. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat den Bau der Pipeline durch den Bärenwald inzwischen abgelehnt. Zu vehement waren die Proteste von Naturschützern. Aber: wenn nicht hier - wo dann? Welche Lebensräume sind womöglich weniger wert? Eine neue Pipeline soll es nämlich dennoch geben.

In der neuen Folge von "Leschs Kosmos" geht Harald Lesch den Interessenkonflikten auf den Grund, die bei Fragen des Naturschutzes weltweit aufbrechen.
 

Do. 15.08.19 07:15 - 08:00 Uhr

GEO Reportage

Die Honigsammler von Yunnan

Schon seit Jahrtausenden ziehen Wanderimker durch China. Sie stellen ihre Bienenkörbe immer genau dort auf, wo die Pflanzen blühen, die einen besonders wohlschmeckenden oder medizinisch wirksamen Honig ergeben. Der größte Teil der chinesischen Wanderimker ist in Yunnan unterwegs, im bergigen Südwesten Chinas. Luft, Wasser und Böden sind hier deutlich sauberer, als im Rest des Riesenreiches. Der Honig aus Yunnan gilt seit jeher als der beste Chinas.Mit Sack und Pack und der ganzen Familie zieht der 33-jährige Xing Bangwang zusammen mit vielen anderen Wanderimkern am Ende des Sommers in die Region Dongchuan, dem „roten Land“. Dort blüht ab August der weiße Raps, ein ergiebiger Energielieferant. Er hat einen besonders zuckerreichen Nektar und garantiert damit einen hochwertigen Honig. Nur seit Jahren schon fällt das Saisonfinale ins Wasser, denn die sommerliche Regenzeit dauert viel zu lang und ist zu nass für die empfindlichen Honigbienen. Xing hofft, dass es dieses Jahr anders ist.Chen Chunfeng, 29, ist noch ein Neuling auf dem Imker-Gebiet. Weil er nicht länger in einer Maschinenfabrik arbeiten wollte, kündigte er seinen Job und sattelte um, „zurück zur Natur“. Chen stellt seine Bienenvölker bevorzugt im Süden der Provinz auf, nahe des Roten Flusses, wo die Bauern kaum Pestizide einsetzen. Sein Bio-Honig ist jetzt schon begehrt. Um den noch besser zu vermarkten, will er sich als Marketingaktion einen spektakulären „Bienenbart“ wachsen lassen. Aber wird er den Mut aufbringen, sich vor laufenden Kameras von zigtausend Bienen bedecken zu lassen?
 

Do. 15.08.19 10:25 - 11:10 Uhr

Australien

Naturfilm

Der Süden Australiens steckt voller Gegensätze: Die Kalksteinklippen der Zwölf Apostel an der Küste ziehen viele Touristen an, auf den Wellen des südlichen Ozeans reiten Surfer und Brillenpelikane. Doch weiter landeinwärts herrschen oft gnadenlose Hitze und Trockenheit. Selbst Überlebenskünstler wie die Wombats geraten in den Sommermonaten an ihre Grenzen. Während tagsüber heißer Wind über das karge Inland fegt, ruht er friedlich im selbst gebuddelten Reich unter Tage. Mit seinem gedrungenen Körper, den kräftigen kurzen Beinen und dem flachen Kopf gehört der Wombat zu den besten Baumeistern der Natur: Bis zu fünf Meter tief gräbt er sich in die Erde und legt bis zu 30 Meter lange Tunnelsysteme an. Die Wombats haben einen Beutel, der nach hinten offen ist, damit dem Nachwuchs darin keine Erde in die Augen rieselt. Die Tiere sind Einzelgänger und kommen mit extrem wenig Wasser aus. Doch die glühenden Sommer in Südaustralien machen selbst ihnen zu schaffen, vor allem, wenn sie mit eingeschleppten europäischen Kaninchen um die letzten Gräser konkurrieren. Je länger die Trockenzeit andauert, umso gefährlicher wird die Situation für die Beuteltiere. Im Süden Australiens leben auch höchst skurrile Tiere wie die Tannenzapfenechse. Ihren Namen verdankt sie den großen Schuppen, die ihren ganzen Körper bedecken. Die Echse speichert Fett für schlechte Zeiten in ihrem Schwanz, der noch einen weiteren Zweck erfüllt: Er ist beinahe so breit und dick wie der Kopf des Reptils, so können Feinde schwer erkennen, wo bei der Echse vorne und wo hinten ist. Packt ein Angreifer aus Versehen ihren Schwanz, bricht der einfach ab, und die Tannenzapfenechse kann flüchten. Eine weitere Spezialität des roten Kontinents sind Bulldoggenameisen. Sie werden mehrere Zentimeter groß und haben, anders als die meisten Ameisenarten, einen Giftstachel. Außerdem besitzen sie kräftige Kiefer, mit denen sie sich alles schnappen, was sie erwischen können. Mit dem Stachel wird die Beute gelähmt und dann in den Ameisenbau geschleppt
 

Do. 15.08.19

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Fr. 16.08.19

21:00 - 21:45 Uhr

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01:40 - 02:23 Uhr

Hauptsache gesund extra

Gesund mit Honig

Seit alters her gilt Honig als Heilmittel. Er lindert Halsschmerzen, kann Infektionen abmildern und lässt Wunden besser heilen. Doch der Bienenstock enthält noch viel mehr Geheimtipps für die Hausapotheke.
Dr. Carsten Lekutat schaut vor Ort einem Imker über die Schulter, wie Propolis, Pollen und Bienenwachs gewonnen und in der Medizin eingesetzt werden. Und er schlüpft selbst in den Imker-Vollschutz, um am Bienenstock die Waben zu entnehmen und den Honig zu ernten. Ob er gestochen wird?
In China, aber auch hierzulande wird die Bienenstichtherapie zur Heilung chronischer Schmerzen eingesetzt. "Hauptsache gesund" erklärt weiterhin, wie Stockluft aus dem Bienenstock gegen Atemwegserkrankungen hilft.
 

Fr. 16.08.19 16:10 - 17:00 Uhr

Tierische Freaks

Rauschmittel

Auf der Karibikinsel St. Kitts betrinken sich Meerkatzen manchmal so sehr, dass sie sich völlig daneben benehmen. In Afrika machen betrunkene Elefanten Randale, während auf Madagaskar Schwarze Lemuren high werden, nachdem sie giftige Tausendfüßler gefressen haben. Sogar die sonst so sozialen Honigbienen werden ab und an wegen Trunkenheit des Bienenstocks verwiesen. Sich zu berauschen, scheint im Tierreich ziemlich weit verbreitet zu sein, aber hat es auch eine Auswirkung auf die Evolution?
 

Sa. 17.08.19 03:45 - 04:15 Uhr

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09:30 - 10:00 Uhr

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19:30 - 20:00 Uhr

Das große Brummen

Ohne Insekten geht es nicht  - Filmtipp

Bis zu 75 Prozent der Insekten in Deutschland sind bereits verschwunden. Ein stilles Sterben, mit schwerwiegenden Folgen. Zwei Drittel der hundert wichtigsten Nutzpflanzen brauchen die Bestäubung durch Insekten. Neue Lebensräume und Nahrungsangebote müssen her: in Stadt, Land und privaten Gärten. "plan b" stellt Ideen vor, mit denen das gelingen soll. Überlebensrezept für Insekten Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen sind auf sie angewiesen: einheimische Wildpflanzen in öffentlichen und privaten Gärten und Blumen für Kornfelder. Pestizide zerstören sie. Ohne Insekten gäbe es weder Gurken noch Erdbeeren, Äpfel oder Kürbisse. Ihre

Bestäubungsleistung ist weltweit jedes Jahr mehrere Hundert Milliarden Euro wert. Umso dramatischer ist der Insektenschwund, mit dem wir konfrontiert sind. Die wesentlichen Gründe: Monokulturen, Überdüngung und Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft. Aber auch in den Städten und privaten Gärten finden Insekten immer weniger Nahrung und Lebensraum. Denn die meisten Gärten und Parks in Deutschland sind vor allem grün und pflegeleicht. Aus der Sicht von Insekten sind diese Flächen trostlos und lebensfeindlich. Bonn: Grünflächen zwischen Wohnblocks Die Vereinigte Bonner Wohnungsbau AG Vebowag will das ändern. 300 Quadratmeter "Grünfläche" zwischen den Wohnblocks werden zu einem blühenden Insektenparadies umgewandelt. Das klingt zunächst wenig, doch wenn man sich vorstellt, dass alle deutschen Freizeitgärten zusammen so groß sind wie die deutschen Naturschutzgebiete, dann wird das Potenzial deutlich. Gefördert wird das Projekt vom Bundesamt für Naturschutz. 19 000 Euro steuert die Wohnungsgesellschaft als Eigenleistung bei. Auch die Mieter sollen sich beteiligen, damit das neue Naturparadies als Gemeinschaftspark wahrgenommen und entsprechend gepflegt wird. "Wildlife farming" in England In der Landwirtschaft heißt das Zauberwort der Reformer: "Ökologische Intensivierung". Der Engländer Marek Nowakowski ist einer ihrer Vorreiter. Seit 15 Jahren trainiert der Agronom aus dem Landkreis Oxford Bauern im sogenannten Wildlife Farming. Sein Konzept: die weniger ergiebigen Ränder der bewirtschafteten Felder aus der Produktion herauszunehmen und stattdessen gezielt mit Gräsern, Wildkräutern und Blumen zu bepflanzen. Diese kleinen Flächen reichen aus, um die Zahl der Bienen, Hummeln und Käfer messbar zu erhöhen. Die wissenschaftliche Auswertung ergab: Bis zu acht Prozent der Anbaufläche können umgewandelt werden, ohne dass die Bauern auf Erträge verzichten müssen. Nowakowskis Fazit: "Es ist möglich, einen modernen Hof erfolgreich zu bewirtschaften und gleichzeitig etwas für den Naturschutz zu tun." Reduzierter Einsatz von Pestiziden in Frankreich Das Netzwerk DEPHY, eine Vereinigung von 3000 konventionell wirtschaftenden Bauernhöfen, versucht den Einsatz von Pestiziden zu minimieren. Die Bauern pflanzen unter anderem ein breiteres Spektrum von Kulturpflanzen, arbeiten mit Fruchtfolgen und bekämpfen Unkraut mechanisch. Dabei werden sie von Biologen und Agro-Wissenschaftlern wie Florent Banctel beraten. Er hilft Weinbauern im Loire-Gebiet dabei, weniger Gift einzusetzen. Die Erfolge sind beachtlich: Bei 59 Prozent der Betriebe konnte der Einsatz von Pestiziden um 42 Prozent reduziert werden, ohne dass es Abstriche im Ertrag gab. Im Gesamtdurchschnitt sank der Einsatz von Pestiziden immerhin um 30 Prozent.
Das große Brummen - Ohne Insekten geht es nicht
 

So. 18.08.19 13:40 - 14:10 Uhr

Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland

Dokumentation

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es?
 

So. 18.08.19 16:30 - 17:00 Uhr

planet e.: Klimaretter Insektenmehl

Revolution in der Futtermittelindustrie? - Magazin

Fleisch und Milchprodukte haben ihren Preis. An der Supermarkt-Kasse wie in der Klimabilanz. Ein Grund: Viehfutter-Importe. Eine Alternative könnten heimisch gezüchtete Insekten sein.

Mehr als 66 Millionen Tonnen Treibhausgase produziert die deutsche Landwirtschaft jährlich. Hinzu kommen etwa sechs Millionen Tonnen aus dem Import von Sojafutter für die konventionelle Viehhaltung. Die müssten aber vielleicht gar nicht sein.

Heinrich Katz aus Brandenburg betreibt die erste industrielle Insektenfarm Deutschlands. Mit 500 000 Tonnen Larven-Mehl versorgt er bereits heute Haustiere aber auch Aquakulturen. Reich an Proteinen, sagt der Insektenzüchter, wären die Larven der perfekte Eiweißlieferant für unsere Nutztiere. In der freien Natur gehören Insekten zum festen Speiseplan von Schwein und Huhn, sind nährstoffreich und vermutlich umweltfreundlicher als Soja. Die Produktion sei zudem extrem flächeneffizient. Experten gehen davon aus, dass künftig bis zu 10 Prozent der Sojaimporte durch Insekten-Mehl ersetzt werden könnten. Es gibt nur ein Problem: In Europa sind Insekten als Futtermittel bislang verboten.

Nun kämpft Katz gemeinsam mit dem internationalen Verband der Insektenproduzenten (IPIFF) um die Legalisierung des Insekten-Mehls als Futtermittel. Für uns Menschen sind Insekten seit 2018 als Nahrungsmittel anerkannt, für unsere Nutztiere aber haben die Politiker noch Bedenken. In der Europäischen Union wird das Thema bis heute diskutiert.

Ist das Insektenprotein tatsächlich nachhaltiger als Soja? In der Forschung besteht kein Konsens. Nutztierwissenschaftler Dr. Christoph Sandrock vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau misst deswegen in seinem Labor in der Schweiz den tatsächlichen CO2-Ausstoß, den Larven der Schwarzen Soldatenfliege verursachen. Die genauen Daten sind für Industrie und Politik von großem Interesse. Finale Ergebnisse liegen noch nicht vor, doch ein Kernproblem zeichnet sich schon jetzt ab: Wie nachhaltig die Larven am Ende wirklich sind, hängt davon ab, womit man sie füttert. Das Prinzip ist simpel: Nur, wenn die Insekten selbst sich nachhaltig ernähren, sind sie auch wirklich nachhaltige Nahrung.

Ein Prinzip, das ein Pilotprojekt in Kenia bereits vor zehn Jahren erkannt und sich zunutze gemacht hat: Das Start-up Sanergy hat in den Slums um Nairobi über 2500 öffentliche Toiletten aufgestellt. Die menschlichen Ausscheidungen, gemischt mit Lebensmittelabfällen, nutzen die Unternehmer, um Larven der Schwarzen Soldatenfliege zu füttern. Abfall wird zu Viehfutter verarbeitet – alles Dank der Insekten: Die Allesfresser verwerten Exkremente und Lebensmittelreste und verwandeln die Restströme in Protein für die Futtermittel-Industrie. Es entsteht ein effizientes Kreislaufverfahren.

Nicole Sartirani in Berlin wundert das nicht. Wer an ihrem Marktstand steht, der bekommt nicht nur Tapas mit Insekten-Topping, sondern auch einen Crashkurs in Nachhaltigkeit. Die Tochter eines Kammerjägers betreibt ein Catering-Unternehmen und ist überzeugt davon, dass Mehlwürmer und Co. auf unseren Speiseplan gehören. Denn die ökologischen Vorteile in der Human-Nahrung liegen auf der Hand. Warum das ausgerechnet Nutztieren verwehrt bleiben soll, kann sie nicht nachvollziehen.

Noch in diesem Jahr, heißt es aus EU-Kreisen, könnte über die Zulassung von Insekten als Futtermittel entschieden werden. Sollte die Abstimmung positiv verlaufen, öffnet sich für Unternehmer wie Heinrich Katz ein komplett neuer Markt.
 

Mo. 19.08.19 09:00 - 09:45 Uhr

Tierische Freaks

Rauschmittel

Auf der Karibikinsel St. Kitts betrinken sich Meerkatzen manchmal so sehr, dass sie sich völlig daneben benehmen. In Afrika machen betrunkene Elefanten Randale, während auf Madagaskar Schwarze Lemuren high werden, nachdem sie giftige Tausendfüßler gefressen haben. Sogar die sonst so sozialen Honigbienen werden ab und an wegen Trunkenheit des Bienenstocks verwiesen. Sich zu berauschen, scheint im Tierreich ziemlich weit verbreitet zu sein, aber hat es auch eine Auswirkung auf die Evolution?
 

Di. 20.08.19

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Mi. 21.08.19

13:15 - 13:45 Uhr

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01:00 - 01:30 Uhr

Bienen - Nicht nur süßer Honig

Revolution in der Futtermittelindustrie? - Magazin

Seit etwa 6000 Jahren werden Honigbienen von Menschen gehalten und dienen als Honiglieferanten. In den letzten Jahren macht das Bienensterben den Imkern weltweit Sorgen.

Der Honig-Ertrag geht zurück, und die Ursachen müssen bekämpft werden - Milben und schädliche Spritzmittel. Da die Bestäubung der Blüten nicht mehr garantiert ist, wird sie in manchen Ländern von Hand mit Wattestäbchen vorgenommen.
 

Di. 20.08.19

+

Mi. 21.08.19

14:30 . 15:15 Uhr

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02:15 - 03:00 Uhr

Ameisen - Die heimliche Weltmacht

Dokumentation

Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven.

Die Masse aller Ameisenarten zusammen übersteigt die Masse der gesamten Menschheit. Software-Entwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen.

Ameisen haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf der Erde. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger.

Der Filmemacher Wolfgang Thaler und der Biologe Bert Hölldobler erforschten gemeinsam die geheimnisvolle Welt der sozialen Insekten. Dabei gelang es ihnen, seltene Momente und Ameisenarten mit der Kamera festzuhalten: Etwa die "Camponotus schmitzi" aus Borneo, die als einzige Ameise der Welt schwimmen und tauchen kann. Bevorzugt tut sie das im Inneren einer fleischfressenden Kannenpflanze, wo sie nie lange auf Beute warten muss.

Sensationelle Bilder gelangen Wolfgang Thaler auch in Argentinien, wo Wissenschaftler den Bau einer riesigen Kolonie von Grasschneiderameisen freilegten. Sie fanden ein über 50 Quadratmeter verzweigtes, gigantisches System von unterirdischen Gängen, Pilzgärten, Brutkammern und Komposthöhlen, das acht Meter tief in die Erde reichte.

Der weltweit führende Ameisenexperte Bert Hölldobler, Professor an der Universität Würzburg, öffnete für diese Dokumentation auch erstmals sein Labor. Dort werden Ameisen auf Laufbändern, in Klimakammern und Zentrifugen auf ihre unglaubliche Leistungsfähigkeit getestet. Manche dieser sechsbeinigen Spitzenathleten können ein Mehrfaches ihres Körpergewichts halten, während sie kopfüber von der Decke hängen.

Zusätzlich zu ihren titanenhaften Körperkräften haben Ameisen noch eine weitere unschlagbare Fähigkeit: Sie können so effizient zusammenarbeiten wie keine anderen Wesen auf der Welt. Spezialisierung und Arbeitsteilung, superflexible Methoden der Selbstorganisation und Kommunikationssignale, die ohne Verzögerung alle Mitglieder einer Kolonie erreichen - solche Fähigkeiten interessieren nicht nur Biologen, sondern auch Kybernetiker und Wirtschaftswissenschafter.
 

Di. 20.08.19

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Mi. 21.08.19

15:15 - 16:00 Uhr

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03:00 - 03:45 Uhr

Die geheime Welt der Termiten

Dokumentation

Sie scheuen das Sonnenlicht, und manche Arten sind sogar blind - doch Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Sie bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis.

150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt, und über diesen Zeitraum haben Termiten eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand- oder Baumnester bauen lässt. Insgesamt gibt es zirka 2500 verschiedene Termiten-Arten.

Lange Zeit galten Termiten bloß als Schädlinge und unsympathische Vettern der Ameisen - doch mit diesen sind sie nicht einmal verwandt.

Die Dokumentation "Die geheime Welt der Termiten" zeigt, welche intelligenten Lösungen diese Tiere gefunden haben, um zu einer der erfolgreichsten Spezies in der Evolutionsgeschichte zu werden: Sie sind hervorragende Baumeister, perfekte Straßenbauer, bestens organisierte Erntearbeiter und vor allem effiziente Energieverwerter.
 

Do. 29.08.19

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Fr. 30.08.19

02:35 - 03:05Uhr

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05:30 - 06:00 Uhr

Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland

Dokumentation

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es?
 

Sa. 31.08.19 11:30 - 12:10 Uhr

Quarks im Ersten

Ein herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?

Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind wichtige Bestäuber für Blütenpflanzen, räumen die Welt auf und sind wiederum Nahrung für viele weitere Lebewesen. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tier- und Pflanzenarten zu verschwinden. "Quarks" ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten auf, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können. 

https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/quarks-caspers/sendung/ein-herz-fuer-bienen-wie-stoppen-wir-das-insektensterben-102.html
 

 

 

September 2019

 

So. 01.09.19 12:15 - 13:10 Uhr

Freaks auf sechs Beinen

Unglaubliche Insekten

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

So. 01.09.19 13:10 - 14:05 Uhr

Die Waffen der Tiere

Spucken und Stechen

Beißen kann jeder - wer physisch überlegene Gegner im Tierreich auf ungewöhnlichere Art und Weise außer Gefecht setzen will, der spuckt und sticht. Was kurios klingt, ist im Zweikampf nicht minder effizient als spitze Zähne oder kraftvolle Prankenhiebe. Insekten und Quallen injizieren dem Feind und der Beute auf diese Weise ihr tödliches Gift, andere Tiere wiederum schlagen spuckend sogar aus Distanz ihre Herausforderer in die Flucht. Welche dieser Giftschleudern ist wohl die gefährlichste?
 

So. 01.09.19 13:15 - 14:15 Uhr

Freaks auf sechs Beinen

Unglaubliche Insekten

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

Mo. 02.09.19

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Di. 03.09.19

12:20 - 12:50 Uhr

+

15:05 - 15:40 Uhr

Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland

Dokumentation

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es?
 

Di. 03.09.19 09:05 - 09:55 Uhr

Smart & Smarter

NaturTalente - Ameisen

Verführerische Tänze, intelligente Superorganismen oder perfide Fallen: Im täglichen Kampf ums Überleben lassen sich Tiere so einiges einfallen. Dabei sind Erfindergeist, Cleverness und Kreativität gefragt.
 

Di. 03.09.19 10:25 - 11´:10 Uhr

Geheimnisvoller Garten

Frühlingserwachen 1/2   (2. Teil Mi. 04.09.19)

Der Garten gilt als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Die pflanzliche und tierische Vielfalt zeigt Filmemacher Jan Haft in der ersten Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten".

Die Natur spart nicht, sie prasst mit Farben und Formen, insbesondere im Garten ist sie geradezu verschwenderisch. Doch wirklich verschwendet wird nichts, in der Natur wird alles verwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für das sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut.
Im Paradies vor der Haustür siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen wenig bekannt ist. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.
Aber neben all diesen Nützlingen sind Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden.
Diese Vielfalt wird in der ersten Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" gezeigt mithilfe neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern.
 

Di. 03.09.19 15:05 - 15:40 Uhr

Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland

Dokumentation

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es?
 

Di. 03.09.19 19:10 - 20:00 Uhr

Freaks auf sechs Beinen

Unglaubliche Insekten

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

20:15 - 21:05 Uhr
Di. 03.09.19 19:45 - 19:50 Uhr

Wissen vor acht - Natur

Wespen (-plage)

Geplantes Thema:
- Wespen (-plage)
Der Wespe eilt ein schlechter Ruf voraus. Zu Unrecht! Warum sie von Natur aus recht friedlich und hilfsbereit ist und man sie niemals wegpusten sollte, erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

Thomas D, bekannt als Mitglied der "Fantastischen Vier", moderiert diese Rubrik des Vorabendformats, das auf unterhaltsame Weise - kurz und bündig - Wissen vermitteln, anregende Perspektiven bieten und neugierig machen will. In diesem Bereich geht es um unsere Umwelt, Pflanzen und Tiere - und wie wir diese schützen können.
 

Di. 03.09.19

+

Mi. 04.09.19

20:15 - 21:00 Uhr

+

03:50 - 04:35 Uhr

Erlebnis Hessen: Die Bienenbotschafter

"Wir müssen lernen, mit den Augen der Bienen zu sehen; denn wenn es den Bienen gut geht, geht es dem Menschen auch gut", sagen Antonio Gurliaccio und Moses Martin Mrohs aus Karben. Beide arbeiten in der Eventbranche und hatten 2012 den Kinofilm "More than Honey" gesehen, in dem es um das weltweit verbreitete Bienensterben geht. Das hat ihr Leben verändert. Antonio nahm an Imkerlehrgängen teil, lernte in Polen und in der Schweiz die uralte Form der Waldbienenhaltung kennen, und zusammen gründeten sie die "Bienenbotschaft", um den bedrohten Insekten zu helfen. Heute bauen sie Naturnistplätze für die Honigbiene, um den Tieren die natürlichen Lebensbedingungen zurückzugeben und so die Gesundheit der Völker zu stärken. Und sie wollen - durch Workshops und Führungen - mehr Bewusstsein schaffen für eine artgerechte Bienenhaltung in der Imkerei. Inzwischen arbeiten sie mit renommierten Wissenschaftlern zusammen, unter anderem mit Bienenforschern der Universität Würzburg. Die These der "Bienenbotschafter": Das Problem liegt vor allem in der Art und Weise, wie wir mit Bienen umgehen und wie wir sie halten. "Wir müssen endlich umdenken: Nicht die Honiggewinnung, sondern das Wohlergehen der Tiere muss im Fokus stehen." Filmautorin Juliane Hipp begleitet die beiden "Bienenbotschafter" bei ihrer Arbeit auf dem Land und in der Stadt, etwa im Kaichener Wald in der Wetterau, im Botanischen Garten in Frankfurt und auf dem Dach der Frankfurt School of Finance & Management.
 

Mi. 04.09.19 06:15 - 07:10 Uhr

Freaks auf sechs Beinen

Unglaubliche Insekten

Auf dem Boden unserer Erde, versteckt unter Pflanzen und Geäst, wimmelt es vor Leben. Insekten bilden die größte Klasse der auf unserem Planeten beheimateten Fauna. Um sich trotz ihrer geringen Größe gegenüber Rivalen zu behaupten, haben sie effiziente und mitunter irrwitzige Überlebensstrategien entwickelt. Von sagenhafter Schönheit bis hin zu eiskaltem Killerinstinkt: Die Doku durchforscht den Mikrokosmos der Krabbeltiere und zeigt ihre nahezu grenzenlose Artenvielfalt.
 

Mi. 04.09.19 10:25 - 11:10 Uhr

Geheimnisvoller Garten

Erntezeit 2/2   (1. Teil Di. 03.09.19)

Im zweiten Teil von "Geheimnisvoller Garten" folgt Filmautor Jan Haft den großen und kleinen Dramen vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen. Auf spannende Weise zeigt er, wie die verschiedenen Arten vor unserer Haustür zusammenleben, und warum es gut und wichtig ist, wenn der Natur im Garten etwas mehr Raum gegeben wird.

Seit mehr als 5.000 Jahren legt der Mensch Gärten an, zunächst als reine Nutzgärten, dann allmählich auch als Ziergärten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit tausenden Blüten übersät - die wenigsten reifen zu Äpfeln.
Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien zum Beispiel. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder Einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10.000 Blattläuse.
In der zweiten Folge "Geheimnisvoller Garten" zeigt Filmautor Jan Haft die großen und kleinen Dramen vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen.
 

Mi. 04.09.19

+

Do. 05.09.19

16:55 - 17:30 Uhr

+

08:55 - 09.50 Uhr

Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland

Dokumentation

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es?
 

Mi. 04.09.19

+

So.08.09.19

20:15 - 21:00 Uhr

+

14:30 - 15:15 Uhr

Expeditionen ins Tierreich

Dokumentation

Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Jacobi-Kirche. Der wohl schnellste Vogel überhaupt hat hier sein Nest. Nur ein paar Kilometer weiter, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Unbemerkt von den meisten Besuchern der Grabstätten lebt auf dem Parkfriedhof die größte Eule der Welt. Die Zahl der Wildtiere in Hamburg überrascht, viele Arten würde man hier nicht erwarten. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.

Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. Hier hat er sein Nest, der wohl schnellste Vogel überhaupt. Im Dach zieht er vier Junge groß. Nur ein paar Kilometer weiter entfernt, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Hier auf dem Parkfriedhof, unbemerkt von den meisten Besuchern der Grabstätten, lebt die größte Eulenart der Welt.

Die Zahl der Wildtiere, die es in Hamburg gibt, überrascht manchen, viele Arten würde man hier nicht erwarten. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.

In Hamburg leben knapp zwei Millionen Menschen. Bei vielen steht die Hansestadt für Hafen, Schiffe und Reeperbahn. Aber die Metropole hat auch jenseits der sündigen Meile eine "wilde" Seite. Die Stadt an Elbe und Alster bietet mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum als jede andere deutsche Großstadt. Über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten leben hier. Die Alsterschwäne sind Hamburgs Wahrzeichen und Glücksbringer zugleich. Einst durften nur Herrscher die edlen Ziervögel auf offenen Gewässern halten, so schafften die Hanseaten sich diese Tiere an, um dadurch die Unabhängigkeit der Stadt zu betonen. Die Höckerschwäne brüten direkt am Ufer der großen Außenalster und lassen sich weder von den flanierenden Spaziergängern noch von deren Hunden stören. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Winterquartier von Schwanenvater Nieß.

Im Hafen ziehen Füchse ihre Jungen auf. Sie finden Nahrung in einem nahe gelegenen Tanklager. Dort hat sich eine Kolonie Sturmmöwen angesiedelt. Bis auf wenige Arbeiter unterbricht niemand die Ruhe der Vögel auf dem weitläufigen Gelände. Selbst die bunten Austernfischer fühlen sich wohl in der Stadt. Sie brüten auf dem Kiesdach eines Einkaufszentrums. Zwischen den Steinen sind ihre Eier hier optimal getarnt, wie am Strand.

Die Liste der in Hamburg angesiedelten Wildtiere birgt so manche Überraschung: Direkt gegenüber von Blankenese fischen Seeadler in der Elbe. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig von den Blüten der Straßenbäume. Hornissen quartieren sich in Vogelhäuschen ein. Und Iltisse haben ihren Bau im Schuppen einer Alstervilla. Ein Grund für die Artenfülle in Hamburg: Mit einer Fläche von rund 755 Quadratkilometern ist die Stadt eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt und bietet eine Vielfalt an Lebensräumen. Hamburg ist nicht nur für die Menschen die "Perle des Nordens", sondern auch für Pflanzen und Tiere.
 

Do. 05.09.19 08:55 - 09:50 Uhr

Welt der Wunder

Wespenalarm: Was hilft gegen die schwarz-gelben Räuber?

Sie machen in Scharen Deutschland unsicher - ob im heimischen Garten oder im Park: Im Sommer wimmelt es nur so von Wespen. "Welt der Wunder" zeigt, wie ein Wespennest fachgerecht umgesiedelt wird und was die beste Verteidigungsstrategie gegen die Insekten ist.
 

Fr. 06.09.19

+

So. 08.09.19

17:00 - 17:45 Uhr

+

05:10 - 06:00 Uhr

Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen

Dokumentation

Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen.

Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute.

Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während der Mensch sein Revier gern für sich allein hat, ist es im Tierreich völlig normal, dass - oftmals viele verschiedene - andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.
 

So. 08.09.19 20:15 - 21:00 Uhr

Rettet die Insekten

Dokumentation

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer. Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Der Film "Rettet ...
 

Di. 10.09.19 18:15 - 18:45 Uhr

NaturNah: Ein Mann uns 18 Millionen Bienen

Dokumentation

Stadtimkern boomt. Inzwischen gibt es allein in Hamburg etwa 1.000 Imker, aber nur gut ein Dutzend von ihnen kann davon leben. Stephan Iblher, genannt Balthasar, möchte dazugehören und will Hamburgs größter Berufsimker werden: mit 300 Bienenvölkern. Das sind etwa 18 Millionen Bienen. Ob das erste Jahr mit seiner Erwerbsimkerei erfolgreich wird, hängt nicht nur von der Witterung ab, sondern auch von seinem Verständnis für Natur und nicht zuletzt von seinem Gespür für die Bienen. Der Film begleitet ihn in seinem ersten Bienenjahr mit Höhen und Tiefen. Dafür geht der 52-jährige Familienvater voll auf Risiko und hat in Ochsenwerder extra eine Halle für 500.000 Euro gebaut. Von dort sollen alle Imkerarbeiten zentral erledigt werden.
Für den gelernten Tischlermeister waren Bienen und Imkerei lange Zeit nur ein Hobby. Ob das erste Jahr mit seiner Erwerbsimkerei erfolgreich wird, hängt nicht nur von der Witterung ab, sondern auch von seinem Verständnis für Natur und nicht zuletzt von seinem Gespür für die Bienen.
Der Film aus der Reihe "NaturNah" begleitet einen ungewöhnlichen Stadtimker in seinem ersten Bienenjahr mit Höhen und Tiefen.
 

Mi. 11.09.19 16:50 - 17:20 Uhr

Xenius: Honigbienen

Rettung in Sicht?

Weltweit sterben die Bienen. Auch wenn Wissenschaftler fieberhaft an den Ursachen forschen, gibt es bislang wenige erfolgreiche Strategien, die das Überleben der für uns so wichtigen Insekten sichern. Das Bienensterben ist ein ökologisches Problem, das unsere Gesellschaft lösen muss. Monokulturen und Pestizide in der Landwirtschaft sowie die gefürchtete Varroamilbe belasten die Bienen stark.

Könnte der urbane Raum ihnen ein neues Habitat bieten, wo sie ohne die Belastungen aus der Landwirtschaft leben können? Tatsächlich gelten die blühenden Dachterrassen, Balkone und Parks in den Städten als neue Rückzugsorte für die Honigbiene. Über den summenden Dächern von Berlin treffen die „Xenius“-Moderatoren junge Stadtimker und helfen ihnen beim Bau eines urbanen Bienenhauses. Inzwischen bietet ihr Verein deutschlandweit Imkerkurse an und versorgt Neueinsteiger mit kleinen Bienenkästen für den Balkon. Könnte eine neue Generation engagierter Imker helfen, die Honigbienen zu retten?
 

       
       
       

 

 

 


 

 


Filme zum Thema - Wespe, Hornisse & Co. - siehe Link & Co. -> Filme


 

 


 

 

Mitschnitte zu Fernsehsendungen, in denen ich als Wespenberater und Umsiedler mitwirken durfte:

 

RTL - Stern-TV

 

Schutz vor Insekten-Attacken - Das sollten Sie über Wespen wissen

 

  

Wespen sind keine gefährlichen Tiere, vor einem Stich fürchten sich die meisten Menschen - nicht nur Allergiker.
Viele geraten durch die aufdringlichen Insekten nahezu in Panik. Dabei lassen sich Angriffe durch Wespen durchaus vermeiden. Hier sind die Tipps vom Wespenexperten.
 

Moderation: Steffen Hallaschka 

 

 

Hessenfernsehen - hallo hessen

 

Wespenplage im Spätsommer - Jetzt werden die Wespen richtig aggressiv

 

  

hallo hessen ist eine 2-stündige Live-Fernsehsendung im hr-fernsehen, die täglich, außer am Wochenende, ausgestrahlt wird.
Die Gäste sind eine bunte Mischung aus Prominenten, Künstlern und "normalen" Menschen, die einen Bezug zu Hessen haben und etwas Besonderes tun.

 

Moderation: Jule Gölsdorf

 

Beitrag anschauen   (vom 10.09.13)

 

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Hessenfernsehen - Maintower News

 

Hornissenalarm

 

Vorsicht Jogger und Spaziergänger, im Rodgauer Wald gibt es derzeit ein Hornissennest.

Weil es sich zu nahe herangewagt hatte, wurde ein Ehepaar gestochen. Der Rodgauer Wespenexperte Peter Tauchert hat den Baum, indem das Volk nistet, nun abgesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Hornissen ihr Nest verlassen.

  

Beitrag anschauen   (vom 12.08.11)

 

ZDF.Umwelt
 
Keine Angst vor Wespen
 

Dass man Wespen am liebsten aus dem Weg geht ist klar, aber dass sie einen schlechten Ruf haben, ist unfair. In Deutschland gibt es einige Hundert Wespenarten. Nur acht davon leben in Schwärmen und bauen Nester. Und nur zwei von ihnen, nämlich die Gemeine und die Deutsche Wespe, sind Schuld am schlechten Image.

  

 

Sat.1 - 17.30 Live
 
Hornissenumsiedelung
 

Die milden Temperaturen bescheren uns zwar einen angenehmen Sommer, aber leider auch viele Wespen und Hornissen, denn die lieben das milde Klima. Darum liegt  das Wespenaufkommen in diesem Jahr um 30 Prozent höher als zuvor. Besonders schlimm für Allergiker!  17:30 hat eine Betroffene und den Insektenberater Peter Tauchert bei seinem Einsatz in Rodgau-Weiskirchen begleitet.
 

 

Hessenfernsehen - Maintower News

 

Wespensaison

 

Die Wespensaison hat begonnen.
Peter Tauchert hatte heute alle Hände voll zu tun. Per Wespenexperte musste in Rodgau über 200 Wespen wegsaugen. Das Nest wurde für die Einwohner gefährlich, da es sich direkt über der Eingangstür befand und die Wespen ihr Revier verteidigten. Die Zeit der Großeinsätze kommt für Peter Tauchert allerdings noch. Im September werden die Wespen besonders aggressiv.

 

Beitrag anschauen   (vom 13.07.07)

 

Hessenfernsehen - Maintower News.

 

Wespenumsiedelung vom Fachmann

 

Wespen lassen sich gerne einmal da nieder, wo es gar keiner braucht.

In der Toilette von G. und K. Höfler in Offenbach zum Beispiel. Und nun... da lassen, weg räumen... bloß nicht. Hände weg und Profis rufen...

 

Beitrag anschauen   (vom 27.06.06)  

 

Hessenfernsehen - Service Natur

 

Sommer, Sonne, Wespenstich - Wespen- und Hornissenhotline

 

Rat und Tat bei Problemen mit Wespen und Hornissen
In solch einem Fall kann man die Wespen- und Hornissenhotline des Kreises Offenbach anrufen. Dort bieten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, bei Bedarf aber auch vor Ort ihre Hilfe an. Anhand der Form, Farbe und Anbringung des Nestes können sie die Wespenart bestimmen. Ein wichtiges Kriterium für das weitere Vorgehen, denn lediglich zwei der elf mitteleuropäischen Wespenarten können dem Menschen lästig werden.

 

Beitrag anschauen   (vom 28.06.03)  Dateidownload 19,2 MB

Beschreibung

 


 

 
   
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